Französisch
KURSKOMPASS
border_grey_shadow_tl_pic border_grey_shadow_tr_pic

NEU bei MondiLingua:
Wir pflanzen Bäume gegen den CO2-Ausstoß bei Flugreisen.

CO2_picWarum? Klicken Sie hier.

border_grey_shadow_bl border_grey_shadow_br
flag_pic

 Französisch Frankreich: Französisch PARIS

Reisebericht: Französischkurs von Mutter und Tochter

user_pic
Alexandra M., (54)


Meine Tochter Jana und ich wollten für eine Woche nach Paris.

Da ich sehr gerne Französisch höre und spreche, wollte ich unbedingt bei einer französischen Familie wohnen. Ich recherchierte also im Internet und fand keine Möglichkeit einer Privatunterkunft, nur über Linguland wurde so etwas angeboten, allerdings nur in Verbindung mit einem Sprachkurs. Da wir in allererster Linie Paris besichtigen wollten, buchte ich nur einen 10-stündigen Sprachkurs, damit uns genügend Zeit für Besichtigungen bleiben würde. Meine Tochter war entsetzt. Sie hatte sich so auf Paris gefreut und sich diese Reise so sehr gewünscht, und nun sollte sie auch noch in ihren Ferien Französisch lernen, ein Fach, das sie in der Schule nicht gerade liebt. Sie hatte ganz andere Interessen: Sie hatte im Kunst-Leistungskurs in der Schule viel über einige berühmte Kunstwerke gehört und die wollte sie in Paris im Original sehen, vor allem die Nike von Samothrake im Louvre und die Impressionisten. Außerdem wollte sie die Schauplätze des Films „Die wunderbare Welt der Amelie“ mit Audrey Toutou als Hauptdarstellerin besuchen, die Stufen der Treppe zu Sacre Coeur, die Rue Lepic, das Cafe Les Deux Moulins. So war ihre Motivation für den Sprachkurs nicht gerade hoch, während ich mich darauf freute.

Die Anreise mit dem Zug ging unerwartet schnell. Wir fuhren in Kassel los und waren 5 ½ Stunden später in Paris. Wir wohnten bei einer 81-jährigen zierlichen, weltoffenen Dame im Viertel Montmartre. Die Rue Lepic, das Cafe Les Deux Moulin und Sacre Coeur konnten wir zu Fuß erreichen. Entzückt stellte Jana fest, dass die Türknäufe aus Porzellan in der Wohnung unserer Gastgeberin genauso aussahen wie die in den Wohnungen, die im Amelie- Film vorkamen. Unsere Gastgeberin sprach ein sehr schönes Französisch, vor allen Dingen sprach sie langsam und deutlich, so dass wir alles verstehen konnten. Sie kochte uns jeden Abend ein leckeres mehrgängiges Menü, deckte liebevoll den Tisch mit immer anderen Tischdecken aus aller Herren Länder, die sie von ihren Reisen mitgebracht hatte und verschiedenem dazu passendem Geschirrservice. Wir genossen die Mahlzeiten und die Unterhaltungen mit ihr sehr. Ein bisschen schwierig war es für uns, unsere Unterrichtszeiten mit den Unternehmungen zu vereinbaren, die wir geplant hatten (Musée d’Orsay, Eiffelturm, Centre Pompidou, Louvre, Notre Dame etc.). Wir hatten 2 x von 13:00 bis 16:15 Unterricht, was ein wenig ungünstig war, weil man im Grunde weder vorher noch nachher etwas Richtiges unternehmen konnte. Die Fahrten mit der Metro zu den Sehenswürdigkeiten und von dort wieder zur Schule und das Schlange stehen vor den verschiedenen Attraktionen kostet ja auch Zeit.

Jana war sehr schlecht gelaunt vor der ersten Unterrichtsstunde, weil sie keine Lust auf Französisch hatte, aber danach wirkte sie fröhlich und meinte, es mache viel mehr Spaß als in der Schule und sie sei gar nicht so schlecht in Französisch. Mir gefiel der Unterricht sehr gut, aber am besten war, dass im Unterricht junge Leute saßen, die sich für längere Zeit in Paris aufhielten oder sogar dort lebten und von deren Erfahrungen man profitieren konnte. So erfuhr ich per Zufall von einer jungen Amerikanerin, dass Audrey Toutou zur Zeit im Theater La Madeleine die Hauptrolle in dem Stück Nora oder das Puppenhaus von Ibsen spiele. Sofort bestellte ich Karten und am folgenden Abend saßen Jana und ich in der zweiten Reihe, Audrey Toutou fast zum Greifen nahe. Sie spielte fabelhaft, und wir waren begeistert. Es war einer der vielen Höhepunkte unserer Parisreise, und ohne die Sprachschule hätten wir nichts davon erfahren. Ich fand es im Nachhinein ein wenig schade, dass wir nur so kurz teilgenommen haben, so dass wir viele Angebote der Sprachschule (z.Bsp das sehr reizvolle kulturelle Angebot) kaum nutzen konnten. Auf jeden Fall würde ich diese Form der Sprachreise unbedingt weiterempfehlen. Wir haben beide große Lust das irgendwann noch einmal zu wiederholen.


Französisch Paris Französisch Paris Französisch Paris
(mehr...)

 

Reiseberichte unserer Kunden:


Reisebericht: Englisch Boston
Englisch in Boston lernen ist ein Erlebnis...

Reisebericht: Englisch San Francisco
Traumziel: Englisch in San Francisco...

Reisebericht: Englisch Valletta Malta
Eine echt klasse Zeit – Englisch auf Malta...

Reisebericht: Englisch Toronto
Englisch in Toronto zu lernen ist nicht nur Arbeit...


Reisebericht: Englisch Newcastle
Englisch in Newcastle hat mich begeistert...

Reisebericht: Englisch Chicago
Eine Erfahrung wert: Englisch in Chicago lernen...

Reisebericht: Englisch Brighton
Englisch in Brighton –Universitätsstadt mit...

Reisebericht: Englisch Torquay
Englisch in Torquay lernt sich besonders leicht...